Singularity

Mensch - Sex - Roboter

 

Lola ist ein Prototyp der Synthrophoid-Reihe, ausgestattet mit den Features eines Sexroboters und mit einer speziellen Form der künstlichen Intelligenz, die besonders auf soziale Bindungen programmiert ist. Lola verfügt ab Werk über einen empathischen und harmonischen Charakter“

In „Singularity“ treffen ein Schauspieler und ein Sexroboter aufeinander. Humanoides und menschliches Material versuchen sich einander anzunähern, zu verstehen und eine transhumane Verbindung einzugehen. Von allen Robotern ähneln Sexroboter in ihrer äußeren Form den Menschen am ehesten. Sie erscheinen als die Einlösung des Pygmalion-Traums. Mit ihrer Funktion dringen sie in das scheinbar menschlichste Territorium vor – die intime Zweisamkeit. So bündeln sie eine Vielzahl an Wünschen, Fantasien und Ängsten, die mit dem rasanten technischen Fortschritt verbunden sind. Das Stück spielt mit den Erwartungen an eine derartige Maschine. Vieles scheint möglich, vieles ist möglich. Gleichzeitig wird die Frage gestellt, wie das mit der Entwicklung von Sexrobotern verbundene technische Denken die Vorstellungen von Sexualität und Partnerschaft verändert.

April 2017 im FITZ!, Stuttgart

weitere Vorstellungen: Internationales Figurentheaterfestival Erlangen, Theater Konstanz

Von und mit: Samuel Hof, Nina Malotta, Folkert Dücker

künstlerische Beratung: Antje Töpfer

Produktion/ÖA: Markus Nießner

Eine Produktion von O-Team in Kooperation mit dem FITZ! Stuttgart. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, den Landesverband freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg und die Stadt Stuttgart.

Kritiken

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Samuel Hof - Regisseur & Bühnenbildner